Mentor 2016

Ruth Schweikert, Bild: Mario Del Curto
Photo: Mario Del Curto

Ruth Schweikert

Ruth Schweikert, geb. 1964 in Lörrach, wohnt mit ihrer Familie in Zürich. Sie schreibt Erzählungen, Romane sowie essayistische Texte zu verschiedenen Themen.

Ihr jüngster Roman „Wie wir älter werden“ (2015) wurde mit einem der Schweizer Literaturpreise ausgezeichnet. Für ihr Gesamtwerk erhielt sie den Solothurner Literaturpreis 2016; für ihr Werk und ihr vielseitiges Engagement wird sie mit dem Kunstpreis der Stadt Zürich 2016 geehrt.

Seit 2007 unterrichtet sie am Schweizerischen Literaturinstitut, wo sie als Mentorin Studierende in der Arbeit an ihren eigenen Schreibprojekten begleitet. Regelmässig ist sie Dozentin an der ZHdK und seit Jahren erarbeitet sie mit Jugendlichen sogenannte Schulhausromane. Viele ihrer ehemaligen StudentInnen sind inzwischen geschätzte KollegInnen, mit denen sie in diversen Projekten zusammenarbeitet.

Für das Mentorat: Deutsche Lyrik, Theatertext und Prosa

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Photo: Anne-Hélène Darbellay

Pierre Lepori

Pierre Lepori, nato a Lugano nel 1968, vive in Svizzera francese da vent’anni.

Laureato in lettere a Siena e dottore in storia del teatro all’università di Berna, è giornalista culturale per la RSI (Rete2) et la RTS (Espace2). Ha pubblicato due volumi di poesia (“Qualunque sia il nome”, Casagrande, 2003; “Strade bianche”, Interlinea, 2013), due saggi e tre romanzi (“Grisù”, “Sessualità”, Casagrande, 2007 e 2011; “Come cani”, Effigie, 2015) che ha lui stesso tradotto in francese (“Sans peau”, “Sexualité”, “Comme un chien”) per le Editions d’en bas.

Impegnato in avventure collettive come le riviste “Viceversa Letteratura” o “Hétérographe, revue des homolittératures ou pas:” (2009-2013) e nella vita teatrale romanda come critico e regista, ha tenuto corsi e mentorati presso l’Istituto Letterario Svizzero di Bienne e ama condividere un’idea della letteratura queer: fluida, translinguistica e multiculturale.  

Per il mentorato: prosa, poesia e teatro in italiano e/o francese

Candidatevi a un double con Pierre Lepori

Raphael Urweider; Foto: Rob Lewis
Photo: Rob Lewis

Raphael Urweider

Raphael Urweider ist Lyriker, Theaterautor und Übersetzer, der auch als Regisseur, Rapper und Musiker tätig ist. Er veröffentlichte drei Lyrikbände, "Lichter in Menlo Park", "Das Gegenteil von Fleisch", und "Alle deine Namen" und schrieb zahlreiche Theaterstücke; unter anderem zusammen mit Samuel Schwarz, Meret Matter oder Matto Kämpf.

Urweider übersetzte mehrere Theaterstücke, Lyrikbände und Opernlibretti aus dem Englischen, Französischen und Schweizerdeutschen. Er war von 2008 bis 2010 künstlerischer Ko-Leiter des Schlachthaus Theater Bern und von 2013 bis 2016 Präsident des AutorInnenverbandes AdS. Für seine Lyrik gewann er unter anderem den Leonce-und-Lena-Preis, den 3sat-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt und den Clemens-Brentano-Preis. Urweider mentorierte bereits am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel, an der Abteilung Theater und im Master of  Contemporary Arts Practice der Hochschule der Künste in Bern HKB.

Für das Mentorat: Deutsche Lyrik, Theatertext und Prosa

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Photo: Anja Fonseka

Noëlle Revaz

Noëlle Revaz est auteur de romans, de nouvelles et de pièces radiophoniques. Elle travaille depuis 2007 comme mentor avec les étudiants de l'Institut littéraire suisse de Bienne et anime aussi des ateliers d'écriture. Son premier roman, Rapport aux bêtes (Gallimard, 2002), monologue d’un paysan au parler fruste, a été remarqué pour son invention littéraire et lui a valu de nombreuses récompenses. Le texte a été adapté au théâtre et au cinéma. Il a été suivi en 2009 par Efina, un roman semi-épistolaire qui dépeint une liaison hors du commun entre un comédien et l’une de ses admiratrices. Son monologue à plusieurs voix Quand Mamie, (Zoé, 2011) a reçu le prix Alpes-Jura de l'Adelf en 2012. Son dernier roman en date, L'Infini Livre (Zoé, 2014) est une satire ironique du monde du livre, dans un contexte futuriste qui reflète certains des usages que nous connaissons aujourd'hui. Dernière publication : Les Trois Petits Cochons (La Joie de lire, 2015).

Pour le mentorat : prose française

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Photo: Garsam Marsia ProLitteris

Michael Stauffer

Michael Stauffer, www.dichterstauffer.ch, wurde am 20. Juli 1972 in Winterthur geboren. In Bern und Lausanne studierte er Deutsch, Französisch und Bildnerisches Gestalten und schloss diese Studien mit dem Lehramt ab. Seit 1999 ist er ausschliesslich künstlerisch tätig. Er hat sechs Romane und über 20 Hörspiele veröffentlicht, macht Performances, Theaterstücke, Lyrik singt und improvisiert. Er lehrt am Schweizerischen Literaturinstitut der Hochschule der Künste Bern.

Im Mentorat sucht Michael Stauffer das „Wo“ des Schreibenden. Sein eigenes „Wo“ stellt er komplett hinten an. Je besser das gelingt, desto eher wird der/die Schreibende einen Schritt vorwärts machen können in Richtung eines eigenen „Ortes“, von wo aus er/sie arbeiten möchte. 

Für das Mentorat: Deutsche Prosa, Theatertext und Hörspiel

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Photo: Matthias Günter

Meral Kureyshi

Meral Kureyshi ist 1983 in Prizren geboren, sie schreibt und lebt in Bern. Sie wächst mit Märchen und Gebeten auf, mit Sinnsprüchen und Geschichten vom Leben und vom Tod. Nach dem Studium am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel gründet sie das Lyrikatelier in Bern. Ihr Debüt „Elefanten im Garten“ wurde 2015 für den Schweizer Buchpreis nominiert.

Für das Mentorat: Deutsche Prosa und Lyrik

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Daniel Goetsch, Foto: Almuth Zuber
Photo: Almuth Zuber

Daniel Goetsch

Daniel Goetsch ist 1968 in Zürich geboren, lebt und arbeitet abwechselnd in Zürich und Berlin. Er schreibt Romane, u.a. "Ben Kader" (Bilgerverlag 2006), "Herz aus Sand" (Bilgerverlag 2009) sowie zuletzt "Ein Niemand" (Klett-Cotta 2016).

Für seine literarischen Arbeiten wurde er 1999 mit der Ehrengabe des Kantons Zürich ausgezeichnet, und er erhielt mehrere Werkbeiträge. Außerdem ist er Verfasser von Theaterstücken, u.a. "Mir" (Schauspielhaus Zürich 2001), "Ammen" (ausgezeichnet mit dem Heidelberger Stückemarktpreis 2002) wie auch von Hörspielen, u.a. "Das Hotel hat ein Loch" (DRS 1 2006) und "Kein Wort zu Oosterbeek" (WDR 5 2010). Mehr unter: www.danielgoetsch.com.

Er gehörte 2000 zum ersten Jahrgang des Dramenprozessors, einer einjährigen Werkstatt für Theaterschreibende. Nicht zuletzt dort hat er die Einsicht gewonnen, dass der Austausch unter Schreibenden den kreativen Prozess wie auch die Arbeit am Text befruchten.

Für das Mentorat: Deutsche Prosa und Drama.

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Mentor 2015

Photo: Frederic Meyer

Lukas Bärfuss

1971 in Thun geboren, arbeitet als Schriftsteller in Zürich. Er schreibt Romane („Hundert Tage“, 2008, „Koala“, 2014) und vor allem Theaterstücke (u.a. „Die sexuellen Neurosen unserer Eltern“, „Der Bus“, „Die Probe“, „Öl“), die in Basel, Bochum, am Thalia Theater Hamburg, den Münchner Kammerspielen und am Deutschen Theater Berlin uraufgeführt wurden und weltweit gespielt werden. Von 2009-13 war er ausserdem als Dramaturg und Autor am Schauspielhaus Zürich tätig; hier entstanden seine Stücke „Malaga“ (2010) und „Zwanzigtausend Seiten“ (2012). Seine Werke wurden unter anderem mit dem Mülheimer Dramatikerpreis (2005), dem Berliner Literaturpreis (2013) und zuletzt dem Schweizer Buchpreis 2014 ausgezeichnet. Lukas Bärfuss arbeitet regelmässig als Dozent am Schweizerischen Literaturinstitut, der Zürcher Hochschule der Künste sowie als Mentor.

Für das Mentorat: deutsche Prosa und Drama.

Lukas Bärfuss arbeitet mit Stefan Sip.

Photo: AdS

Andrea Fazioli

Andrea Fazioli, nato nel 1978, vive a Bellinzona.

Per l’editore italiano Guanda ha pubblicato i romanzi “Il giudice e la rondine” (2014), “Uno splendido inganno” (2013), “La sparizione” (2010, premio La Fenice Europa), “Come rapinare una banca svizzera” (2009), “L’uomo senza casa” (2008, premio Stresa, premio Selezione Comisso); in precedenza, aveva scritto “Chi muore si rivede” (Dadò 2005). Le sue opere sono tradotte in varie lingue. In particolare, in tedesco pubblica per per BTB Verlag (Randomhouse) e in francese Plaisir du Lire ha presentato nel 2014 “Vengeance d’orfèvre”. Nel 2013 ha scritto insieme a Marco Pagani la serie “Notte noir”, premiata al Roma Web Fest 2015.

Nel 2004 si è laureato all’Università di Zurigo, con una tesi sul poeta Mario Luzi. Da sempre ama condividere l’esperienza della scrittura, e perciò ha fondato il laboratorio internazionale Scuola Yanez (www.scuolayanez.com). Ha lavorato come giornalista per la carta stampata, per la radio e per la tivù; è stato assistente all’università e insegnante alle scuole medie e al liceo. Il suo sito è www.andreafazioli.ch.

Per il mentorato: letteratura in prosa italiana.

Andrea Fazioli lavora con Marica Iannuzzi.

Photo: Judith Kinitz

Nora Gomringer

Nora Gomringer, Jahrgang 1980, ist Schweizerin und Deutsche. Sie leitet Deutschlands einziges staatliches Künstlerhaus als Direktorin und ist publizierte Schriftstellerin seit über 15 Jahren. Und Nora Gomringer ist Bachmann-Preisträgerin: Sie hat mit ihrem Text „Recherche“ im Rahmen der Klagenfurter Literaturtage den Bachmann-Preis 2015 gewonnen. Die Lyrik und in ihr speziell das stimmlich-performative Element ist ihr wichtig. Sie produziert Poetry Clips, die Webpage www.agomringerz.de und tritt oft mit Kollegen aus der Musik auf. Diese Formen der Zusammenarbeit sind ihr wichtig, weil das Schreiben an sich ja bereits eine recht einsame Kunst ist. 2005 gewann sie mit der Rapperin Fiva und der Comedienne Mia Pittroff den TEAM Meisterschaftstitel im Slam. Slammen und Spoken Word Rezitationen haben sie um den ganzen Erdball reisen und ihre Texte vielfach übersetzt werden lassen. Im Ganzen sind bereits 8 Monographien erschienen. Zuletzt der Lyrikband "Morbus" bei Voland & Quist. Sie kann: Lampenfieber nehmen, Texte gut ausarbeiten, wenn es um Stimme, Stilistik und Sensibles gehen soll. Sie kann nicht: backen, auf Topfpflanzen aufpassen und seitenlange Prosa betreuen. Texte von 1-3 Seiten, Langgedichte, experimentelle Prosa und kurze Gedichte sowie Spoken Word pieces liegen ihr sehr und sie berät gerne, hält mentale Mentoratshändchen und schickt dann auf die Bühnen der Welt, um schwimmen und vor allem fliegen zu lernen! www.nora-gomringer.de

Für das Mentorat: Deutsche Lyrik und spoken word.

Nora Gomringer arbeitet mit Bernadette Fülscher.

Photo: Ute Schendel

Friederike Kretzen

Friederike Kretzen, 1956 in Leverkusen geboren, Studium der Soziologie und Ethnologie, Arbeit als Dramaturgin am Residenz-Theater München. Seit 1983 freie Autorin in Basel. Verfasserin zahlreicher Romane.Titel der zuletzt erschienenen Bücher: ‚Weisses Album’ und ‚Natascha, Veronique und Paul’. Neben der schriftstellerischen Arbeit als Literaturkritikerin, Essayistin und Dozentin tätig. Von 1993 bis 2006 Dozentin an der ZHdK für Schreiben und Theorie. Seit 1996 Leitung der Schreibarbeit an der ETH Zürich. Dozentin und Mentorin am Literaturinstitut Biel und der HKB Bern seit 2006. 2007-2015 Tutorin des Literaturkurs des Ingeborg Bachmann Wettbewerbs in Klagenfurt. In Zusammenarbeit mit dem L’Arc Romainmoter Konzept und Leitung des Laboratoriums von SchriftstellerInnen 2006 bis 2014 und der Forschungsgruppe WEISSE SEITEN 2009 bis 2012. Aus dieser Arbeit ist in Zusammenarbeit mit Elfriede Czurda und Suzann Renninger das „Handbuch der Ratlosigkeit“ entstanden. Weitere Informationen: kretzen.info

Für das Mentorat: deutsche Prosa und Drama.

Friederike Kretzen arbeitet mit Lukas Gloor.

Photo: Beat Schweizer

Urs Mannhart

Urs Mannhart hat als Journalist, Zivildienstleistender, Velokurier und Nachtwächter in einem Asylzentrum gearbeitet, heute ist er Schriftsteller, Stör-Melker und Reporter.

Im Roman «Luchs» spielen Raubtiere und helvetische Mentalitäten gewichtige Rollen, in «Die Anomalie des geomagnetischen Feldes südöstlich von Domodossola» dreht sich alles um jene Kräfte, die zwischen zwei Liebenden auftreten können – außerdem ist es eine Hommage an einen eigenwilligen Grenzbahnhof. Ebenfalls als Hommage gedacht waren einige Motive in dem umfangreichen, 2014 erschienenen Roman «Bergsteigen im Flachland», der aufgrund einer Klage des Journalisten Thomas Brunnsteiner provisorisch nicht vertrieben werden darf.

Als Reporter berichtet Mannhart seit 2003 aus den verschiedensten Ecken und Enden Europas, meist mit der an Gay Talese geschulten Arbeitshaltung der fine art of hanging around. Als Mentor möchte Mannhart wirken, weil er Gespräche schätzt, die am Lack eines Textes kratzen. Oder diesen polieren.

Für das Mentorat: Deutsche Prosa und Reportage.

Urs Mannhart arbeitet mit Anna Pieger.

Photo: Kirill Golovchenko

Angelika Overath

Angelika Overath, geb. 1975 in Karlsruhe, hat über die Farbe Blau in der Modernen Lyrik promoviert. Schon während des Studiums arbeitete sie als Reporterin (zunächst für das Schwäbische Tagblatt, Tübingen, dann für das von Hans Magnus Enzensberger herausgegebene Magazin TransAtlantik. Später schrieb sie u.a. für GEO, Merian, Du). Von 1994 bis 2014 war sie Kritikerin im Feuilleton der NZZ. Seither schreibt sie für die FAZ. Neben ihrer Kolumne „Abgründe“ in der NZZ am Sonntag verfasst sie dort regelmässig Kritiken für die Buchbeilage. Sie hat mehrere Bände mit Reportagen und Essays veröffentlicht und ist Autorin von drei Romanen („Nahe Tage“, „Flughafenfische“, „Sie dreht sich um“). Einem breiteren Publikum wurde sie bekannt durch ihr Senter Tagebuch „Alle Farben des Schnees“. Zuletzt erschien: „Poesias dals prüms pleds. 33 romanische Gedichte und ihre deutschen Annäherungen“. Angelika Overath unterrichtet Kreatives Schreiben an der Schweizer Journalistenschule MAZ, Luzern, und ist externe Beraterin am Literaturinstitut in Biel. Mit ihrem Mann, dem Literaturwissenschaftler Manfred Koch, und ihrem jüngsten Kind lebt sie in Sent.

Für das Mentorat: Romanische Lyrik und deutsche Prosa.
Per il mentorat: Lirica rumantscha e prosa tudais-cha.

Angelika Overath arbeitet mit Michael Hugentobler.

Photo: Milena Schlösser

Hansjörg Schertenleib

Hansjörg Schertenleib, geb. 1957 in Zürich. Ausbildung zum Schriftsetzer und Typographen, Besuch der Kunstgewerbeschule Zürich, seit 1982 freier Schriftsteller. Von 1980 bis 1984 Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift 'orte’, 1985 bis 1989 Vorstandsmitglied im Schweizerischen Schriftstellerverband. Für die Spielzeit 1991 Hausautor am Theater Basel unter Frank Baumbauer. Arbeitete fünf Jahre als Mentor und Dozent am Literaturinstitut in Biel. Übersetzer aus dem Englischen. Sein vielfach ausgezeichnetes Werk, elf Romane, drei Erzählbände, eine Novelle sowie zwei Gedichtbände, ist mehr als ein Dutzend Sprachen übersetzt, seine Theaterstücke wurden an 20 Bühnen gespielt. Lebte in Wien, London und Berlin, wanderte 1996 ins County Donegal in Irland aus und lebt seit März 2011 teilweise auch in Suhr/Schweiz.

Für das Mentorat: deutsche Prosa und Drama.

Hansjörg Schertenleib arbeitet mit Arja Lobsiger.

Photo: Evgeniya Frolkova

Michail Schischkin

Michail Schischkin (Михаил Шишкин, Mikhail Shishkin, Mikhail Chichkine) wurde in Moskau 1961 geboren. Er arbeitete als Lehrer, Journalist und Übersetzer. Seit 1995 lebt er in der Schweiz. Michail Schischkin wird international als einer der bedeutendsten russischen Schriftsteller der Gegenwart gefeiert. Als bisher einziger Autor wurde er in Russland mit den drei wichtigsten Literaturpreisen ausgezeichnet. Seine Bücher wurden in 30 Sprachen übersetzt. Für die deutschen Übersetzungen seiner Romane erhielt er 2011 den Internationalen Literaturpreis in Berlin, sowie den Spycher Literaturpreis in Leuk. Alle seine Romane wurden für die Bühne adoptiert. Er wird oft als Gastprofessor von verschiedenen Universitäten in Europa und in den USA eigeladen. Seit Jahren gehört der Autor zu den scharfen Kritikern des Regime Putins. Er publiziert seine Essays in The Guardian, WSJ, Le Mond, NZZ etc., tritt in Deutschland und in der Schweiz im Radio und im Fernsehen auf.

Für das Mentorat: Deutsche Prosa und Reportage.

Michael Schischkin arbeitet mit Marc Djizmedjian.

Photo: Claude Giger

Verena Stössinger

Verena Stössinger, *1951 in Luzern, ist Autorin, Lektorin und Literaturvermittlerin und lebt bei Basel. Sie hat in Basel und in Aarhus/DK Nordistik, Germanistik und Soziologie studiert und ist Spezialistin für färöische Literatur. Sie arbeitet an der Uni Basel, unterrichtet dort ab und zu (neue skand. Literatur, Literaturkritik, Creative Writing), schreibt Rezensionen (u.a. in der „NZZ am Sonntag“), gibt Schreibkurse, arbeitet als Mentorin und sitzt in der Programmkommission für die Solothurner Literaturtage. 2001 hat sie „Lektorat Literatur“ gegründet, eine professionelle Lektoratsstelle ( www.lektorat-literatur.ch ), die Gutachten und Projektbegleitungen anbietet. Letzte Buchpublikationen: „Von Inseln weiss ich ... Geschichten von den Färöern“, Anthologie, hg. mit Anna Katharina Dömling (Unionsverlag, Zürich 2006); „Die Reise zu den Kugelinseln“, Kinderbuch, ill. von Hannes Binder (Bajazzo, Zürich 2010); „Bäume fliehen nicht“, Roman (Wallimann, Alpnach 2012; russ. 2014, rumän. 2015).

Für das Mentorat: Deutsche Prosa und Texte für Kinder.

Verena Stössinger arbeitet mit Regula Portillo.

Par mentorat, nous entendons un dialogue personnel et collégial, mais aussi un travail d’assistance et de conseil entre deux professionnels d’expérience différente. La rencontre personnelle est au cœur de cette forme de travail: l’échange n’a pas lieu via la plateforme, mais lors de rencontres dont la forme, la fréquence et la régularité sont définies individuellement. Dans tous les cas, le projet prévoit 10 rencontres qui peuvent être organisées, totalement ou partiellement, au lieu de retraite Arc, la résidence d’artistes du Pour-cent culturel Migros à Romainmôtier.

Vous avez envie d’accompagner une personne exerçant la même profession que vous, mais probablement moins expérimentée, tout au long du processus d’écriture et de publication d’un texte? Vous pouvez vous imaginer travailler durant 10 rencontres individuelles sur un projet littéraire? Dans le cadre de la candidature, vous déciderez vous-même (en collaboration avec la direction de projet du Pour-cent culturel Migros) de la mise en place d’un mentorat, et ce après avoir pris connaissance des textes et projets d’auteurs ayant posé leur candidature.

Le mentor et l’auteur définissent individuellement les modalités de leur collaboration. Celle-ci peut comprendre

  • l’accompagnement et le travail sur un texte durant toutes les phases de la production du texte
  • un feed-back expérimenté et un soutien lors du processus de réécriture
  • des discussions et précisions au sujet des perspectives de publication
  • des échanges et conseils pour la recherche d’un éditeur
  • des échanges et discussions concernant la collaboration avec les maisons d’édition, les éditeurs et les médias
  • des échanges au sujet de questions juridiques
  • la relecture des textes définitifs (dans certains cas)

La candidature

Les mentors peuvent être des écrivains reconnus ou des auteurs intéressés par cette forme de collaboration, et admis par la direction de projet du Pour-cent culturel Migros. Nous vous prions de bien vouloir utiliser le formulaire officiel pour poser votre candidature en tant que mentor.
Le dépôt des candidatures pour devenir mentor débutera dès 2016.