Dominik Busch Béla Rothenbühler

Projet

„Das Papierzeitalter“ ist ein dystopischer Dialog, eine Kunst-Dystopie. Sie ist gegen die Kunst als Beschäftigungstherapie und eine unpolitische Art pour l’art gerichtet und kämpft für die Lebenskunst, für das Leben selber in einer künstlichen Welt. Dem Stück liegt eine einfache These zugrunde: Die momentane Entwicklung der Robotik und der Mechanisierung menschlicher Arbeit führen dazu, dass schon in wenigen Jahrzehnten rund 90% aller aktuellen Arbeitsplätze wegrationalisiert werden. Die grosse Frage ist nun: Was machen wir dann? Es gibt unzählige Visionen für den Umgang mit diesem Szenario, die Antwort, die im „Papierzeitalter“ skizziert wird, lautet: Werden wir doch alle KünstlerInnen. Denn wirklich Schönes schaffen können Maschinen auch in Zukunft nicht.